Qualitätswanderweg Wanderbares Deutschland

Deutschlands 2. schönster Wanderweg 2016 bei der Publikumswahl des Wandermagazins

"Wie herrlich muss es sein, zu den stolzen Burgen an den hohen Werraufern hinauf zu steigen und von dort weit in die Welt zu schauen“ - das dachten wohl die Wanderfreunde des Werratalvereins, als sie sich 1885, zu Zeiten des Deutschen Kaiserreichs, daranmachten den Werra-Burgen-Steig zu markieren. Von Hann. Münden bis zur Wartburg führte die Strecke.

Die innerdeutsche Grenze teilte den Fernwanderweg dann in zwei attraktive Trassen. Die eine durchquerte  das Eichsfeld und endete auf der Burgruine Brandenburg. Die andere erstrahlt in neuem Glanz  als Qualitätswanderweg. Markiert mit X5 H (H wie Hessen) verläuft sie von Hann. Münden bis zur Tannenburg bei Nentershausen.

Beginnend in Hann. Münden, da „Wo Werra sich und Fulda küssen“ verläuft der X5 H durch malerische niedersächsische Orte und trifft in Hessen auf den ersten Schatz, Schloss Berlepsch. Weiter auf schönen Pfaden begegnet man auf der Strecke der Jugendburg Ludwigstein, dem Schloss Rothestein mit grandiosen Ausblicken auf das Werratal und weiteren Burgruinen bis hin zur mittelalterlich belebten Tannenburg.

Fachwerkstädte wie die Kirschen- und Universitätsstadt Witzenhausen, die Kur- und Solestadt Bad Sooden-Allendorf und die Fachwerkstadt Eschwege mit Werratalsee und  Landgrafenschloss bieten bunte und historische Altstädte neben den idyllischen Orten und der bezaubernden Naturparklandschaft. Der verträumte, gut beschilderte und geschichtlich sehr abwechslungsreiche Weg bietet viele herrliche Zwischenziele, kulinarische Leckerbissen und besondere Begegnungen.

Der Werra-Burgen-Steig Hessen ist heute ein modernisierter Traditionsweg und geht in seinem Ursprung auf das Engagement des Werratalvereins e.V. zurück. Geleitet wurde das Projekt der Umsetzung zum "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" von der Werratal Tourismus Marketing GmbH, in Wald und Flur durch den Geo-Naturpark Frau-Holle-Land und finanziert über die Anrainerkommunen und EU-Mittel. Im Rhythmus von drei Jahren wird er neu zertifiziert.

 

 


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