Eschwege

Die Stadt liegt malerisch in der weiten Talaue des Eschweger Beckens, ist umrahmt von den Bergzügen des Gobert mit seinen Muschelkalkklippen, dem Hohen Meißner, Hausberg der Frau Holle, und den Sandsteinhöhen des Schlierbachswaldes. Regelmäßige und besondere Stadtführungen starten von Mai bis Oktober.

Unter dem Namen „eskiniwach“ – Siedlung bei den Eschen am Wasser – bereits im 6. oder 7. Jahrhundert entstanden, Ende des 10. Jahrhunderts als Königshof der Kaiserin Theophanu von ihren Gemahl Kaiser Otto II vererbt, erhielt sie bereits 1249 die Stadtrechte. Das Werratal war jahrhundertelang immer wieder Grenzland, so blieb auch Eschwege nicht vor Plünderungen und Bränden verschont. Aber die „Dietemänner“, wie sich die Einheimischen gern selbst nennen, errichteten auf den Trümmern immer wieder neue Häuser, so auch das Rathaus aus der Mitte des 17. Jahrhunderts.

 

 

Die Altstadt bietet ein wunderbar geschlossenes Bild von über 1.000 Fachwerkhäusern. Sehenswert sind das Landgrafenschloss, wo der X5 H entlang führt, mit der Dietemann-Kunstuhr und die mittelalterlichen Kirchen. Straßencafés und Wochenmärkte laden zum Bummeln und Verweilen ein, am Ufer der Werra findet man Ruhe und Beschaulichkeit. Das Stadtmuseum zeigt Hintergründe der Stadtgeschichte und das Zinnfigurenkabinett die Welt in Miniatur.

Der Werratalsee mit seinem Sandstrand lädt ein zum Baden, Segeln, Surfen und Rudern, oder einer Fahrt mit dem Ausflugsschiff, der Werranixe.

Weitere Informationen, auch zu Veranstaltungen, finden Sie unter www.werratal-tourismus.de.