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Burgruine Brandenfels

Auf einer steilen Bergzunge nahe dem Werratal bei Herleshausen liegt die Burgruine Brandenfels.

Der Platz nahe alter Handelsstraßen war von den Erbauern, einem Zweig der Familie von Boyneburg, strategisch gut gewählt. 1248 errichtet, wurde die Burg schon 1260 von Markgraf Heinrich von Meißner im hessisch-thüringischen Erbfolgekrieg belagert - vergeblich. Überhaupt wurde die Veste nie erobert. Im 30-jährigen Krieg bewahrte ein Schutzbrief fü die Treusche von Buttlar sie vor der Zerstörung. Trotzdem verfiel sie ab dem 17. Jahrhundert, da die Bewohner bequemere Wohnsitze im Tal bezogen hatten. 


Vom dreigeschossigen Palas blieben nordseitige Außenwände mit Fensteröffnungen und Kellergewölbe erhalten, ebenso Teile der Kapelle sowie die Stützpfeiler der Zugangsbrücke über einen tiefen Halsgraben. 
Erreichbar ist die zwischen den Herleshäuser Ortsteilen Markershausen und Holzhausen liegende Ruine nach einem längeren Fußmarsch. 

ACHTUNG: Die Ruine kann nicht begangen werden. Es besteht Einsturzgefahr! 

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