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Abschnitt 6 - Von Bad Sooden-Allendorf zur Hessischen Schweiz (12 km)

Nach dem Überqueren der Werra zweigt ein Fußweg nach rechts entlang der Stadtmauer ab, kurz darauf passieren Sie auf der linken Seite den Kirch- und Bibelgarten St. Crucis. Nach etwa 250 m biegen Sie in Höhe der Kirche und des Friedhofes nach rechts zum Sportplatz ab und wandern den Wiesenweg in unmittelbarer Werranähe entlang.

Dieser Streckenabschnitt ist bei Hochwasser unpassierbar. Als Alternative folgen Sie ab dem Friedhof/Sportplatz der Wegemarkierung 5 geradeaus. Nach etwa 2,5 km trifft die Alternativroute kurz vor dem beginnenden Anstieg zu Schloss Rothestein wieder auf die reguläre Streckenführung.

Die Wegoberfläche geht von Grasbewuchs in Schotter über; nach einer 90°-Kurve biegen Sie nach rechts auf einen weiteren Wiesenweg ab. Diesem folgen Sie bis zu einem Asphaltweg, auf den Sie erst nach rechts abbiegen, ihn dann aber gleich wieder nach links über den Pfad verlassen.


Foto: Fischerstad Bad Sooden-Allendorf

Bad Sooden-AllendorfSie gelangen
an einen befestigten Weg mit einem auffällig schönen Haus, der ehemaligen Gärtnerei von Schloss Rothestein. An dem herrlichen Gebäude vorbei beginnt auch schon der Aufstieg zu Schloss Rothestein, wo Sie ab 14 Uhr ein schönes Café erwartet. Über die Zufahrtstraße sind es rund 2 km, der Markierung X5 H folgend, müssen rund 900 m auf steilen, naturbelassenen Pfaden bewältigt werden.

Am Ende des steilen Anstieges treffen Sie auf die Zufahrtsstraße zum Schloss. Halten Sie sich links, nach rund 150 m haben Sie das große Schlosstor erreicht.


Foto: Schloss Rothestein

Der Werra-Burgen-Steig Hessen
führt vom Schlosstor den Waldweg links hinunter. Nach rund 1 km biegen Sie nach rechts auf den ansteigenden Pfad ab. An der folgenden Weggabelung halten Sie sich weiter rechts auf dem ansteigenden Weg, dann schließt sich eine Gefällstrecke an, an deren Ende Sie dem kreuzenden Weg für wenige Meter nach links folgen. Jetzt steigen Sie links den kräftig bergan führenden Weg zum Aussichtspunkt Hörne (mit Schutzhütte) im Naturschutzgebiet Hessische Schweiz hinauf. Der Ausblick von diesem 523 m hoch gelegenen Felssporn ins Werratal mit den sich zu beiden Seiten des Flusses erhebenden Laubwaldhängen ist überwältigend! Von der Hörne führt ein Naturpfad ein kurzes Stück bergab und schon bald eröffnet sich ein weiterer toller Ausblick. Der Pfad verläuft nun eben und zum Teil dicht an einer steil abfallenden Felskante entlang – bei Nässe ist erhöhte Aufmerksamkeit geboten!

Der Pfad führt teilweise direkt über Felsen immer wieder etwas bergab. Am Ende einer kleinen Senke erhebt sich vor Ihnen ein steil aufragender Felssporn, an dem der Pfad rechts vorbeiführt. Der Felssporn ist der Beginn eines mächtigen Muschelkalkfelsmassives, das sich durch den herrlichen mit Eiben durchsetzten Laubwald entlang des Pfades herzieht. Über einige Stufen und nach einer weiteren leichten Steigung wird auf der Höhe eine Sitzbank erreicht, von wo es weiter in Richtung Schöne Aussicht geht. Nach ein paar wenigen Gehminuten befinden Sie sich an einer Lichtung mit einem Grenzstein, folgen Sie dem Wegeverlauf nach rechts um die Wiese herum.

Unmittelbar nach dem Passieren der Waldwiese halten Sie sich auf dem nach links abzweigenden Pfad, wandern an einer Schutzhütte vorbei und erreichen mit der Schönen Aussicht einen weiteren Aussichtspunkt. Bald öffnet sich der Wald erneut und es scheint, als kämen Sie an eine weitere Lichtung. Hier haben Sie die hessisch-thüringische Grenze erreicht und die vermeintliche Lichtung ist eine Schneise, die bereits zum Grünen Band gehört.

Vor der Schneise weist die Markierung X5 H nach rechts. Geradeaus weist ein Schild auf die Variante über den ehemaligen Kolonnenweg hin. Sie sollten auf jeden Fall der zweiten Variante folgen, sie ist wesentlich interessanter und nicht länger.

Dem ehemaligen Kolonnenweg folgen Sie nach rechts leicht abwärts bis zu einer Schutzhütte und einem Rastplatz, in dessen Nähe ein Stück des einstigen Grenzzaunes erhalten geblieben ist. An dem Metallzaun ist eine Tafel angebracht, die über die Geschichte und Auflösung der Grenze an dieser Stelle im Jahre 1989 informiert. Auch der Rastplatz erinnert an die hiesige Grenzöffnung am 28.12.1989.

Vom Rastplatz sind es nur wenige Schritte, dann trifft die Kolonnenwegvariante im Wald wieder auf die Hauptroute des Werra-Burgen-Steiges Hessen, die nun nach links in unmittelbarer Nähe zum Grünen Band weiterführt Der Weg geradeaus führt ins ca. 1,7 km entfernte Hitzelrode, wo man auch gut einkehren kann.

Im Wald führt die Wanderung in einem weiten Bogen oberhalb des Dorfes Hitzelrode herum und gibt bald an mehreren aufeinanderfolgenden Aussichtspunkten den Blick auf den in einem schmalen Talkessel liegenden Ort sowie die sich darum erhebenden Gebirgszüge frei. Bevor Sie die felsigen Aussichtspunkte mit ihren auffälligen Namen besuchen, kommen Sie an einem alten Kalkbrennofen vorbei.

Als erster der Aussichtspunkte wird der Wolfstisch erreicht, dann geht es weiter zum Pferdeloch, daran schließt sich die Salzfrau an.

Nach gut 700 m wird in einem Kiefernwäldchen eine Kreuzung mit einem Rastplatz erreicht. Ignorieren Sie den Wegweiser hier mit dem Hinweis, dass es nach Neueroda noch 2 km nach rechts sind. Sie wandern noch rund 200 m geradeaus bis zu einer kleinen Lichtung, halten sich rechts und knicken dann gleich wieder auf den Pfad scharf rechts ab. Zu sehen sind zahlreiche Grenzsteine, die mit den Kürzeln KH (Kurfürstentum Hessen Kassel) und KP (Königreich Preußen) hier schon im 19. Jh. die Grenzen markierten. Heute markieren sie die Grenzlinie zwischen Hessen und Thüringen. Hoch oberhalb des kleinen thüringischen Dorfes Kella zieht sich der Weg entlang des mit Laubbäumen bewaldeten Hanges zum Aussichtspunkt Silberklippe.

Kurz vor dem Aussichtspunkt heißt es aufgepasst: Unmittelbar bevor der Weg ein paar Schritte steil nach rechts zur Silberklippe hinaufführt, befindet sich wenige Meter weiter eine Felsspalte, die durch Laub unter Umständen nicht sofort erkennbar ist.

Die Blicke schweifen ins Eschweger Becken mit dem Leuchtberg und dessen Bismarckturm, dem Wahrzeichen Eschweges, hin zur Boyneburg, Thüringer Wald und Hainich. Ein unvergesslicher Anblick ist es, wenn sich aus dem mit Nebel gefüllten Eschweger Becken der Leuchtberg wie eine Insel aus einem weißen Meer erhebt. Wenn zudem die Dämmerung hereinbricht und der Bismarckturm in gelblichem Licht erstrahlt, dann wird der Moment zu einem  unvergleichlichen Augenblick!

Mit dem Verlassen der Silberklippe entfernen Sie sich auch von der Grenze zu Thüringen. Nach wenigen Minuten erreichen Sie eine Kreuzung. Biegen Sie hier links ab, halten Sie sich gleich drauf rechts und sofort erneut nach links. Der Weg bringt Sie nun beständig den Berg hinunter, dabei ist das letzte Stück vor Neuerode extrem steil, hinsichtlich der Wegoberfläche aber dennoch gut zu laufen. Am Ende des Gefälles kommen Sie zum Wanderparkplatz „Alter Steinbruch“ und wandern auf dem befestigten Weg in den Ort. Wenige Schritte nachdem Sie die ersten Häuser passiert haben, wenden Sie sich nach rechts und steigen zwischen den Häusern den Wiesenweg hinunter bis zur Straße Hinter den Höfen. Hier nach rechts, dann sind es nur noch wenige Schritte bis zur Durchgangsstraße (Steinweg) und damit in die Dorfmitte. 

Weitere Informationengpx-Dateien, sowie eine druckfähige Datei des einzelnen Abschnitts  finden Sie hier, bei outdooractive, im Hauptmenü rechts unter Service.

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