Weitere Burgen und Schlösser

Imposante Lage und wechselvolle Geschichte - so präsentieren sich die Burgen und Schlösser im Geo-Naturpark Frau-Holle-Land. Sie sind Zeitzeugen der bewegten Geschichte im Grenzland sowie stolzes Erbe ihrer Erbauer.

Die Burgen und Schlösser in der GrimmHeimat NordHessen vermarkten sich gemeinsam. Einen ersten Eindruck vermittelt der gemeinsame Film.

Einige der vielen weiteren Burgen, Schlösser und Herrenhäuser seien hier nur kurz - in alphabetischer Reihenfolge -  erwähnt:

  • Schloss Arnstein bei Neu-Eichenberg ist aus einer spätgotischen Burg hervorgegangen. Der privat bewohnte und für Besucher unzugängliche Wohnturm ist von der B27 sichtbar.
  • Schloss Augustenau in Herleshausen von 1539 - privat genutzt und für ausgewählte Veranstaltungen teilweise geöffnet. Unterkunft in einer Ferienwohnung möglich.
  • Altes Boyneburger Schloss in Sontra-Wichmannshausen wurde ab der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts als Adelssitz derer von Boyneburg genutzt. Seit 1986 befindet sich hier ein Museum.
  • Brandenburg in Lauchröden bei Herleshausen - eine der schönsten mittelalterlichen Doppelburganlagen - bildete das vis-à-vis zur Burg Brandenfels und ist mit ihrer weitläufigen Burganlage samt Aussichtsplattform heute regelmäßig geöffnet 
  • Burgruine Brandenfels zwischen den Herleshäuser Ortsteilen Markershausen und Holzhausen wurde 1248 nahe alter Handelsstraßen errichtet. Da ihre Bewohner bequemer Wohnsitze bevorzugten, verfiel sie ab dem 17. Jahrhundert Aufgrund von Einsturzgefahr darf die Ruine nicht begangen werden. Der Werra-Burgen-Steig Hessen führt an ihr vorbei.
  • Schloss Ermschwerd ist ein prächtiger dreistöckiger Fachwerkbau aus dem 16. Jahrhundert im gleichnamigen Witzenhäuser Ortsteil, der neben Wohnungen und Kindergarten auch Veranstaltungsräume enthält.
  • Burg Fürstenstein bei Eschwege-Albungen mit ihrem weithin von der B27 sichtbaren, spätgotischem Wohnturm ist im Privatbesitz und für Besucher nicht zugänglich.
  • Burgruine Hanstein in der thüringischen Gemeinde Bornhagen ist eine der schönsten und bekanntesten Burgen Thüringens. Die große Burgruine am Grünen Band ist für Besucher regelmäßig geöffnet und lockt mit etlichen Veranstaltungen. Gemeinsam mit der Jugendburg Ludwigstein bildet sie den Zweiburgenblick, der von Witzenhausen-Wendershausen aus gut zu erkennen ist.
  • Gut Hohenhaus bei Herleshausen-Holzhausen wurde 1901 in ein schlossähnliches Cottage im englischen Landhausstil umgebaut und beherbergt heute ein Schlosshotel mit Restaurant direkt am Werra-Burgen-Steig Hessen.
  • Das Rittergut Wanfried, der Kalkhof, außerhalb der Stadt Wanfried war Schauplatz des Wanfrieder Abkommens nach dem 2. Weltkrieg. Unterkunft in einer Ferienwohnung möglich.
  • Keudellsches Schloss in Wanfried wurde anstelle des Vorgängerbaus um 1650 erbaut und bietet heute dem Heimatmuseum und dem Dokumentationszentrum der Deutschen Nachkriegsgeschichte Raum.
  • Schloss Lüderbach aus dem 15. Jahrhundert im gleichnamigen Ringgauer Ortsteil ist im Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich. Die Grabpyramide derer von Capellan liegt am Premiumweg P21 Point India.
  • Schloss Nesselröden als Renaissanceschloss aus dem 16. Jahrhundert im gleichnamigen Herleshäuser Ortsteil, gilt als bedeutendste Renaissance-Anlage an der unteren Werra. Es befindet sich in Privatbesitz.
  • Über dem alten Ortskern von Oberkaufungen erhebt sich die mächtige Stiftskirche zum Heiligen Kreuz. Sie wurde von Kaiserin Kunigunde erbaut und am 13. Juli 1025, ein Jahr nach dem Tode ihres Gemahles, Kaiser Heinrich II., geweiht. Am gleichen Tage trat Kunigunde als Nonne in das 1017 von ihr gestiftete Benediktinerinnen-Kloster Kaufungen ein. Sie starb hier im Jahre 1033 und fand ihre Grabstätte an der Seite ihres Gemahls im Bamberger Dom. Im Jahre 1200 wurde sie heiliggesprochen. Die Stiftskirche ist das bedeutendste spätottonische Bauwerk im nördlichen Hessen. (nach G. Bezzenberger). Das Stift in Kaufungen gehört der Schlösser und Burgen-Kooperation der GrimmHeimat NordHessen an.
  • Burg Reichenbach zwischen dem gleichnamigen Hessisch Lichtenauer Ortsteil  und Retterode befindet sich direkt am Premiumweg P10 Reichenbach. Von der um 750 bis 1219 befestigten romanischen Burg steht noch der zwischen 1899 und 1901 zum Aussichtsturm umgebauten Bergfried. Reste der Schildmauer und des Grabens sind noch erhalten.
  • Wasserburg Aue beinhaltet Hessens kleinstes Museum. Bereits um 1200 wurde mit dem Bau der Burganlage begonnen, die seit 2004 archäologisch untersucht wird. Ebenfalls ortsbildprägend ist für Aue das alte Herrenhaus auf dem Gutshof.
  • Wasserburg Netra im gleichnamigen Ringgauer Ortsteil ist ein stattlicher Renaissancebau in Privatbesitz.
  • Rittergut Werleshausen - schlossgleiches Herrenhaus im gleichnamigen Witzenhäuser Ortsteil direkt am Werratal-Radweg, 1556 im Renaissancestil auf mittelalterlichen Resten aufgebaut.
  • Schloss Willershausen im gleichnamigen Herleshäuser Ortsteil wurde mit seinem Wohnturm und dem Wehrturm Ende des 13. Jahrhunderts als Wasserschloss gebaut.
  • Schloss Wolfsbrunnen in Meinhard-Schwebda beherbergt ein Hotel mit Restaurant und lädt zu verschiedenen Veranstaltungen im Jahresverlauf ein.
  • Über dem alten Ortskern von Oberkaufungen erhebt sich die mächtige Stiftskirche zum Heiligen Kreuz. Sie wurde von Kaiserin Kunigunde erbaut und am 13. Juli 1025, ein Jahr nach dem Tode ihres Gemahles, Kaiser Heinrich II., geweiht. Am gleichen Tage trat Kunigunde als Nonne in das 1017 von ihr gestiftete Benediktinerinnen-Kloster Kaufungen ein. Sie starb hier im Jahre 1033 und fand ihre Grabstätte an der Seite ihres Gemahls im Bamberger Dom. Im Jahre 1200 wurde sie heiliggesprochen. Die Stiftskirche ist das bedeutendste spätottonische Bauwerk im nördlichen Hessen. (nach G. Bezzenberger). Das Stift in Kaufungen gehört der Schlösser und Burgen-Kooperation der GrimmHeimat NordHessen an.