Abschnitt 9 - Von Röhrda Schieferstein nach Rittmannshausen (10 km)

Am Ortsrand von Röhrda queren Sie die Bundesstraße B7 und folgen den Ars Natura-Holzwegweisern bergauf. Es dauert nicht lange und Sie treffen auf das Werk der Künstlerin Barbara Magdalena Neuhäuser mit dem Titel „SEIN – ZWEI SEIN – EINS SEIN – GANZ WERDEN“.

Kurz darauf präsentiert der Kemptener Markus Elhardt seine Gedanken zum Thema Wiedervereinigung mit dem Titel „Getrennt – Vereint“. An der Kreuzung kurz vor der Schiefersteinhütte erreichen Sie wieder den Werra-Burgen-Steig Hessen. Gemeinsam mit dem Ars Natura und dem Barbarossaweg X8 weist die Markierung X5 H nach rechts. Inmitten des Waldes stoßen Sie auf „Das Et-Zeichen“ der Künstlerin Serine Weiner.

Nach etwa 700 m haben Sie den Waldrand an einer großen Lichtung erreicht. Es sind jeweils nur ein paar Schritte, bis Sie zunächst dem abzweigenden Weg erneut in den Wald folgen und dann wieder nach rechts abbiegen. An der nächsten Kreuzung halten Sie sich links und stehen gleich darauf vor einem Taubenhaus. Geschaffen wurde das Werk „Der Brief“ von den Künstlerinnen Bianca Gabriel und Julia Wandel. Rund 25 m nach dem „Taubenhaus“ heißt es nach rechts abbiegen und kurz darauf dem Wegeverlauf nach links folgen. Sie befinden sich nun im Naturschutzgebiet Graburg. Nach ca. 600 m führt der Werra-Burgen-Steig Hessen scharf nach rechts. Der Weg verläuft schnurgerade und bald halten Sie auf eine Kreuzung mit einem gut sichtbaren Hochsitz zu. Nachdem Sie links abgezweigt sind, werden Sie bald von Oliver Seegers „Kokon“ begrüßt.

Setzen Sie Ihre Wanderung nach rechts zur gut 300 m entfernten Erika-Hütte fort. Die Schutzhütte ist ein perfekter Ort für eine Rast; von den Sitzbänken an der steilen Abbruchkante blicken Sie direkt auf das tief unten im Tal liegende Weißenborn. Weiter geht es zum „T“ von Wiebke Schoon.

Hier treffen Sie auf einen Pfad, dem Sie nach rechts, vorbei an einem Grenzstein bis zum nächsten Werk folgen. „Maistrommeln für Tiere und Menschen VIII“ stammt von der Künstlerin und Mitbegründerin der Ars Natura-Stiftung Karin Lina Adam. Kurz nach der Maistrommel führt Sie die X5 H-Markierung in einem Kreuzungsbereich an einem auffällig einzeln stehenden Baum vorbei. Dann geht es scharf links bergab bis zu einer nächsten Kreuzung, an der Sie sich abermals links halten (nicht den scharf abzweigenden Weg nehmen!). Nach etwa 150 m geht es an der Kreuzung nach links weiter, wo bereits „Die Architekten“ auf Sie warten. Das Werk schuf Jochen Guinand aus Kaufungen.

Foto: Landschaft Ringgau

Wiederum nur ein paar Minuten später hat Hama Lohrmann auf einer Waldlichtung seinen „Ringgau-Kreis“ ausgebreitet. Zur Rechten wird der Wald von einer bis an den Weg heranreichenden Ackerfläche unterbrochen, Sie passieren einen Hochsitz und biegen kurz danach auf den kreuzenden Weg nach links in Richtung Heldrastein ab. Ein paar Meter abseits des Weges blickt der „Waldläufer“ über Sträucher und Büsche.

Nach ca. 130 m trennen sich an der Kreuzung der Ars Natura und der Werra-Burgen-Steig Hessen. Der Ars Natura (und damit auch der Barbarossaweg X8) führt weiter geradeaus bis zum knapp 700 Meter entfernten Wanderparkplatz Rambach an der Landstraße L3300. Der Werra-Burgen-Steig Hessen zweigt nach rechts ab und führt auf etwa 1,5 km Länge kontinuierlich durch den Wald bergab. Sobald Sie den Wald verlassen haben, wandern Sie über den nach links abzweigenden Wiesenweg, halten sich an der nächsten T-Kreuzung rechts und gelangen nach Ringgau-Rittmannshausen.

Abseits vom Weg, aber auf Anfrage mit Hol- und Bringdienst empfangen der "Teichhof" und der "Fasanenhof" hungrige Gäste.

Foto: Wasserschloss Netra

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